Yoga und Meditation (Stress-Management) |
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stressbedingter Krankheiten erstattet werden.
Die Yogaweisheit des Patanjali, die klassische Grundlage aller Yogasysteme,
lehrt eine spirituelle Vervollkommnung des Menschen in acht Stufen,
wobei die ersten fünf dieser Schritte eine psychosomatische
Herangehensweise bedeuten.
Auf dieser Ebene lehrt Yoga entsprechendes ethisches Verhalten in persönlicher und
gesellschaftlicher Hinsicht, Disziplin des physischen Körpers, Kontrolle über die Energie
durch Atmung und Abstraktion der Sinne. Diese Vorgehensweise ist als externes Yoga
bekannt und wird auch Hatha-Yoga genannt.
Die anschließenden Übungen, Konzentration, Meditation und Bewusstseinserweiterung (Transzendenz)
des internen Yoga (Raja-Yoga), gilt es erst zu erarbeiten, wenn die vorangehenden Stufen gemeistert
oder zumindest verstanden sind.
Daher wäre die Empfehlung für einen gesunden Menschen, zum Beispiel TM
(Transzendentale Meditation) zu erlernen, ohne ihn vorher mit den Yoga Vorstufen
vertraut gemacht zu haben, kontraproduktiv.
Umso mehr wäre es verfehlt, einem depressiven Menschen Meditation zu empfehlen,
da dies einem Fluchtversuch gleichkäme und er eher schläfrig reagieren und von frustrierenden
Gedankengängen eingefangen wird.




